Experiment

CRAFTED JOURNAL

Collab 2025: A-M Mintsi-Scholze & N Bloss

Ausstellungsbeteiligung  | Die Outdoor-Ausstellung lädt dazu ein, den Campus der Freien Universität Berlin als gemeinsam bewohnten Raum neu zu denken. Studierende, Lehrende und Besucher*innen prägen diesen Ort, aber die eigentlichen Bewohner sind Pflanzen, Pilze und Wildtiere. Die Ausstellung versammelt künstlerische Arbeiten, die diese oft verborgenen oder vernachlässigten Nachbarschaften sichtbar machen.

Veranstalter: Multispecies Living Lab / Blühender Campus, Freie Universität Berlin in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin / Kunst und Medien
Ort: Außengelände der Freien Universität Berlin @blaetterlaube.fu
Laufzeit: 3.7.25 - 3.8.25


 

© Fotos: N Bloss, 2025. Crafted Journal, Collab: A-M Mintsi-Scholze & N Bloss

ZUSAMMENFASSUNG

N Bloss 2025 | Berlin, Deutschland

 

Stichwörter: Biodiversität, Kreativität und Gesundheit

 

Kontext

Ziel ist es, gemeinsam ein Werk zu schaffen, das nicht-menschliche Lebewesen aktiv berücksichtigt und eine positive Mensch-Natur-Beziehung fördert. Crafted Journal ist eine künstlerische Arbeit im Rahmen des Multispecies Campus.

Zielsetzung

Ein begehbarer Webrahmen aus Baumschnitt wird zur kollektiven Textur: Mit Naturmaterialien und pflanzengefärbten Fasern entsteht im Lauf der Ausstellung ein wachsendes Gewebe. Das Werk fragt, was entsteht, wenn man sich in und mit der Natur in eine gestalterische Beziehung begibt – und inwieweit sich das Weben als Erkenntnismedium anbietet?

Design

Mitten im Gemeinschaftsgarten auf dem Uni-Campus lädt die Installation zum Mitgestalten ein. Das Materiallager ist für alle zugänglich. Die Materialauswahl beeinflusst die Art und Weise, ins Handeln zu kommen.

Ergebnisse

Das Werk konfrontiert uns mit Fragen des in und mit der Welt seins, Prozessen des Zerfalls, flüchtiger Schönheit und der Unmöglichkeit menschlicher Kontrolle.

Fazit

Die Installation ist inklusionsorientiert und steht im öffentlichen Raum. Die Aufgabe umfasst eine Form von Fürsorge, ermöglicht eine Erfahrung, das vorgegebene Gebilde in neue Sinnzusammenhänge zu bringen und fordert ein Bewusstsein für die Qualität von Beziehungen. Dabei geht es darum, das Unaussprechliche in etwas Verbindendes zu verwandeln, im Material und nicht nur mit Form und Farbe zu arbeiten.